| A-troi-corps | [a troa kor] Tabernakelschrank; Pfarrer Otto Steinberger in Seeon „Tabernakel kommt von dem lateinischen Wort Tabernaculum und das meint eigentlich Zelt. Damit wird bereits erklärt, wie dein Tabernaculum ursprünglich ausgeschaut hat: Wenn bei der Heiligen Messe etwas übrig geblieben ist von dem Heiligen Brot, oder etwas übrig gelassen wurde für Kranke, denen man es später gebracht hat, dann hat man dies unter ein Tuch getan. Später wurde in den Kirchen extra eine Art kleines Zelt dafür aufgebaut. Heutzutage ist der Tabernakel fast wie eine Art Wandschrank gebaut. Dort wird das Allerheiligste aufbewahrt. Das Allerheiligste ist das Heilige Brot, das von der Messe übrigbleibt. Deswegen machen wir vor einem Tabernakel auch die Kniebeuge, um Christus zu grüßen und ihn zu verehren.“ | 

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| Abakus | ursprünglich jede viereckige Platte, speziell die quadratische Säulendeckplatte, die den Übergang vom Kapitell zum Architrav bildet.
Bei der dorischen Säulenordnung verlaufen die Seitenkanten des Abakus senkrecht zur Bodenfläche, bei der ionischen und korinthischen leicht geschweift.
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| Ablaugen | Entfernen alter Farben mittels Ätznatron.Das Möbel wird dabei komplett in ein Becken getaucht. Nach dem Ablaugen muss gründlich mit klarem Wasser nachgespült und anschließend mit Essigsäure neutralisiert werden. Danach geht die Restaurationsarbeit erst richtig los. Ätznatron verändert den Farbton des Holzes. Deshalb sollte man diese Variante des Abbeizens insbesondere für Edelhölzer nicht verwenden.
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| Absprengen der Kappe | Durch Absprengen wird die Kappe vom abgekühlten Glas getrennt. Für große und dickwandige Gläser wird das Sprengrad, eine vertikal rotierende Steinscheibe mit konischem Profil, ohne Wasserkühlung benutzt. Dabei wird das Glas unterhalb der Kappe an das Sprengrad gedrückt und mit einem rundherum führenden Schnitt versehen, wobei Sprünge entstehen und sich die Kappe löst. Kleine oder dünnwandige Gefäße werden maschinell durch umlaufendes Anreißen mit dem Diamanten und anschließender Erhitzung durch Gasbrenner abgesprengt.
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| Adam-Stil | nach Robert Adams (1728-l792); Architekt. Von einem vierjährigen Italienaufenthalt zurück, gestaltet er 1761 den Landsitz Osterleg Park nach neuestem Geschmack um. Er studierte in Italien intensiv die Reste der Antike und übernahm vor allem Medaillons, Vasen und Ornamente in seine Arbeiten.
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| Adern | Sehr feine Furnierstreifen, die man zu Bandmustern mit sich kreuzendem oder diagonalem Maserungsverlauf zusammenlegt | |
| Akanthus | Blattmuster, das bereits bei Antiquitäten aus der Klassik zu finden ist und in der Renaissance erneut Verbreitung als Schnitzwerk und Malerei fand | 
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| Akanthusblätter | distelartiges, oft eingerolltes Blattornament | 
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| Altersbestimmung | Man sieht auf technische und stilistische Merkmale: beide sollen zusammenpassen | |
| Amoretten | Geschnitzte Knabenfiguren
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| Amphore | Krug mit zwei Henkeln, der aus der Klassik stammt. Wurde ursprünglich als Behältnis für Wein und Öl verwendet. Fand im 18. Jahrhundert weite Verbreitung als Dekorationselement des Neoklassizismus. | 
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| Antik | (lat.) alt Wenn ein Artikel "ANTIK" ist muss er mindesten 100 Jahre alt sein. Sonst darf man die Bezeichnung "ANTIK" nicht verwenden! | |
| Antiquitäten | Abgesehen von den Ausprägungen der verschiedenen Stile sind antike Möbel interessant, weil sie nie isolierte Einzelstücke waren, sondern Teil eines größeren Ganzen. Man kann Antiquitäten durch die Betrachtung der handwerklichen Details unterscheiden, wobei die einzelnen Stilperioden sich nicht eindeutig bei Beginn und Ende auf bestimmte Jahre festlegen lassen. Man übernahm Details der vorigen Epoche, man entwickelte Neues - oft als Gegensatz zum Vorherigen - und es kam zu einer Hochblüte eines Stiles. So sind Zeitangaben eine Art Rahmen. Im 19. Jahrhundert war es legitim, Teile von vorherigen Perioden neu zu verwenden. | 


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| Antiqutiät | Ein Gegenstand wird erst dann als Antiquität angesehen, wenn er wenigstens 100 Jahre alt ist. Eine genaue gesetzliche Festlegung gibt es nicht, diese Zeitdauer wird aus dem Steuerrecht entnommen. Antiquitäten und Kunstgegenstände sind produzierte Vermögensgüter, die nicht primär als Produktionsmittel oder für den Verbrauch erworben werden, sondern als Wertaufbewahrungsmittel dienen. Von ihnen wird erwartet, dass ihr realer Wert steigt bzw. zumindest nicht fällt und dass sie sich im Laufe der Zeit normalerweise nicht verschlechtern. Hierzu gehören Gemälde, Skulpturen usw., die als Kunstwerke anerkannt sind, und Antiquitäten.
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| Applikationen | Auflegearbeit. Auf ein Grundmaterial wird ein Dekor aus anderem Material aufgelegt, z.B. auf ein Möbelstück ein ausgesägtes Muster aus Metall. | |
| Architektonisch | eine für die Baukunst charakteristische Aufbauart. Auch bei Möbeln, wie z. B. den Schrankmöbeln der Renaissance. | |
| Armand Marseille | 1884 kauft Armand Marseille eine Spielwarenfabrik in Sonneberg und 1885 übernimmt er eine Porzellanfabrik. Er war vermutlich der größte Puppenkopf-Hersteller um die Jahrhundertwende. Millionen von Porzellanköpfen tragen seine Initialen, seine Produkte wurden in alle Länder der Erde verkauft. Bis 1949 wurde die Firma dann von seinem Sohn Hermann Marseille geleitet. | 
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| Art déco | Stilrichtung zwischen den beiden Weltkriegen;
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| Art nouveau | (franz.) für Jugendstil
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| Arzberg | 1993 fusionierten die drei Porzellanhersteller Schirnding, Kronester und Johann Seltmann Vohenstrauß zur SKV-Porzellan-Union GmbH. Im August 2000 kam die Marke Arzberg dazu. Die Marke Arzberg ist Synonym für formvollendetes Porzellan mit zeitgemäßem und zeitbeständigem Designanspruch.
Helmut Sättler, seit Juli 1996 Geschäftsführer, hat die SKV-Arzberg-Porzellan GmbH klar positioniert. Gutes Design, Markenqualität ""Made in Germany" und optimaler Kundenservice sind die Voraussetzung für erfolgreiches Agieren. | 
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| Astragal | Halbrundes Profil, das als Blende zur Abdeckung der Leimfugen bei Schränken und Türrahmen zu finden ist; ferner auch als Rahmenblende für Schränke mit Vitrinentüren
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| Atlant | In der Baukunst und im Kunsthandwerk tragendes Element in Gestalt einer kraftvollen Männerfigur.
So ausgeführte Stützen für das Gebälk waren in der Architektur schon im 6. Jh. v. Chr. gebräuchlich.
Seit der Renaissance fanden solche Stützfiguren auch in der Möbel- und Goldschmiedekunst Verwendung.
Die Kreation leitet sich vom Titanen Atlas ab, der laut griechischer Mythologie das Himmelsgewölbe zu tragen hat. Das weibliche Pendant zum Atlant ist die Karyatide . | 
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| Aufsatzkommode | Kommode mit zweitürigem, verglasten Aufsatz | 
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| Ausziehtisch | Tisch, der durch zusätzliche Einlegeplatten vergrößerbar ist
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